Partizipation - Mitdenken - Mitentscheiden - Mithandeln - Beteiligung
- der letzte Schrei oder Sinnvolles neu entdeckt? Ein Bericht von der Tagung des Bayerischen Landesjugendamtes in Ipsheim.
Vom 27. bis 29. Juli nahmen unsere ehemalige Fachhochschulpraktikantin und eine junge Frau aus der Therapeutischen Wohngruppe gemeinsam an der Tagung des Bayrischen Landesjugendamtes in Ipsheim teil. An drei Tagen wurden die Partizipationswünsche, -bedürfnisse - möglichkeiten und -notwendigkeiten mit den verschiedenen Gruppen von Beteiligten der Jugendhilfe bearbeitet.
Die Vertreterinnen unserer Einrichtung erfuhren viel aus anderen Jugendhilfeeinrichtungen und den unterschiedlichen Graden und Qualitäten von Beteiligung. Hier finden Sie einen Bericht über die Tagung aus dem BLJA Mitteilungsblatt 5/11.
Ihr Fazit: bei STEP und in der Therapeutischen Wohngruppe gibt es viele Möglichkeiten sich einzubringen, Ideen im Alltag umzusetzen und die immer offene Bürotür, was bedeutet, ich kann immer zum Betreuer gehen, wenn ich etwas will und brauche. Hier finde ich offene Ohren und werde gehört, meine Anliegen werden ernst genommen.
Vom 16. bis 18. August wurde dieses
Thema dann mit allen BewohnerInnen beider Therapeutischen Wohngruppen
vertieft und konkretisiert. An Hand eines Planspiels konnten die
Jugendlichen erfahren, wie in Politik und Gemeinwesen Beteiligung
geschieht und wie Entscheidungsprozesse zu bestimmten Zielen führen.
An den beiden anderen Tagen ging es dann konkret um die Dinge, die
gewünscht werden (grüne Ampel) und Dinge die gar nicht gehen (rote Ampel).
Diese Punkte alle zu besprechen und gemeinsame Änderungsvorschläge und neue Lösungen zu finden, wird noch Inhalt vieler Gruppenstunden sein. Aber auch ein Schwerpunkt in der Teamklausur im November, in der die alten Angebote überprüft und Veränderungen beschlossen werden und so fortlaufend auch Beteiligung aller Gruppen im blauen Haus sicher gestellt wird.