Sommerfreizeit der Therapeutischen Wohngruppen in Pottenstein 2011
Ein Jugendlicher der Therapeutischen Wohngruppe Cramergasse lässt die Ereignisse Revue passieren.
Nach einer nicht allzu langen Fahrt
kamen wir in der Jugendherberge Pottenstein an. Das Beziehen und die
Verteilung der Zimmer liefen reibungslos ab. Nach einer
Verschnaufpause machten wir uns auf den Weg in das Dorfzentrum, um
die Umgebung zu erkunden und dort mit der gesamten Gruppe Eis essen
zu gehen. Nach unserem Abendessen um 18.00 Uhr hatten wir Zeit zur
freien Verfügung für Brettspiele oder Spaziergänge und ab 22.00
Uhr war Schlafenszeit.
Der folgende Tag begann mit einem
frühen Frühstück um 8.00 Uhr. Dort hatten wir bis 9.00 Uhr Zeit
uns am Frühstücksbuffet zu bedienen. Danach konnten wir uns
zwischen zwei verschiedenen Angeboten entscheiden. Das eine war von
den Praktikantinnen geleitet, wo man T-Shirts nach eigenen Wünschen
bemalen konnte. Das zweite Angebot wurde von den beiden männlichen
Betreuern durchgeführt. Mit denen gingen wir zusammen in ein
Hallenbad in Pottenstein, da das Wetter leider zu schlecht fürs
Freibad war. Der restliche Tag war sehr entspannt und jeder konnte
entscheiden, was er machen wollte. Am Abend wurde der Tag mit einer
Abendauswertung abgeschlossen.
Der 3. Tag war wie die anderen nicht
sehr sommerlich, dennoch brachen wir zur ersten Klettertour der
Freizeit auf. Wir fuhren mit den Bussen der Wohngruppen zu einem in
der Nähe gelegenen Kletterfelsen. Viele haben dieses Angebot
genossen und andere hatten sich anderweitig beschäftigt.
Am Donnerstag war aufgrund des endlich
sommerlichen Wetters der ereignisreichste Tag.
Wir sind als Erstes zur Sommerrodelbahn
Pottenstein gewandert, wo sich einige vergnügt haben. Als Nächstes
wanderten wir zur Teufelshöhle, wo sich die, die Lust hatten, die
Höhle bei einer Führung angesehen haben. Diese ist bekannt für
ihre schönen Tropfsteine.
Auf den Rückweg machten wir bei einem See halt. Dort nahmen einige das Angebot einer Ruder- oder Tretbootfahrt wahr. Einige hatten nach dem Abendessen immer noch Energie, in kleiner Gruppe mit den männlichen Betreuern, zu einer erneuten Klettertour auf einem anderen Felsen aufzubrechen.
Am letzten Tag hatten wir nur noch wenige Stunden Zeit, deshalb sind wir gemeinsam zu einer letzten Kletteraktion am Weisenfels gefahren. Als es dann angefangen hatte, zu regnen, haben wir uns entschlossen die Rückfahrt anzutreten.
Auch wenn wir mit wenig Enthusiasmus in die Freizeit gestartet sind, war es letztendlich eine schöne Woche. Am Ende waren die meisten jedoch auch wieder froh zu Hause zu sein und ihr eigenes Bett zurück zu haben.